FAMINT bringt KI-Praxis und Forschung zusammen
FAMINT bringt Menschen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Studium zusammen: Am 2. Oktober 2026 lud der FAMINT e.V. nach längerer Zeit wieder zu einem gemeinsamen Workshop ein. Über 80 Teilnehmende kamen in Gebäude 101 der Technischen Fakultät zusammen, um sich mit einer der aktuell spannendsten Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz zu beschäftigen: KI-Agenten.
Das Interesse war groß: Der Workshop war innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Unter dem Titel „KI-Agenten: Die nächste industrielle Revolution der Wissensarbeit?“ ging es darum, wie sich einfache Chatbots zu autonomen Assistenten entwickeln und was diese Entwicklung für Industrie, Forschung und die Arbeitswelt bedeutet.
FAMINT verbindet Forschung, Wirtschaft und Praxis
Der Workshop zeigte einmal mehr, was den Austausch bei FAMINT auszeichnet: unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und gemeinsam aktuelle Zukunftsthemen zu diskutieren.
Den Auftakt machte Prof. Frank Hutter (Prior Labs, Universität Freiburg) mit einer Keynote. Am Beispiel des Projekts „Ein ChatGPT für Tabellendaten“ zeigte er, wie spezialisierte KI-Systeme die Datenanalyse verändern und welche neuen Möglichkeiten sich daraus für die Praxis ergeben.
Anschließend wurde es praktisch: Unter der Leitung von Sinan Kasimay (Ziya GmbH) entwickelten die Teilnehmenden im Hands-on-Teil erste eigene KI-Agenten. In Gruppen erarbeiteten sie konkrete Anwendungsszenarien für Industrie und Forschung und konnten dabei die Möglichkeiten der Technologie direkt ausprobieren.
Chancen nutzen und Verantwortung mitdenken
Welche Herausforderungen mit autonomen KI-Systemen verbunden sind, beleuchtete Prof. Adam Kortylewski (Universität Freiburg). Im Mittelpunkt standen Fragen rund um Sicherheitsleitplanken und Governance: Wie können KI-Agenten sinnvoll und zugleich verantwortungsvoll eingesetzt werden?
Dr. Benjamin Scherer, Vorstandssprecher des FAMINT e.V., zieht ein positives Fazit: „Es war inspirierend zu sehen, wie schnell die Brücke zwischen Forschung und Praxis geschlagen wurde und dass jeder Teilnehmende durch den praktischen Teil etwas direkt Anwendbares mitnehmen konnte.“
Zum Abschluss bot eine Diskussionsrunde Gelegenheit, die Impulse des Nachmittags gemeinsam weiterzudenken. Beim anschließenden Networking-Empfang entstanden neue Gespräche, Kontakte und Ideen.
Kontakt:
Dr.-Ing. Björn Gerdes
Technische Fakultät
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tel.: 0761/203-7064
E-Mail: bjoern.gerdes@imtek.de
Kerstin Steiger-Merx
Referentin PR/Marketing
Technische Fakultät
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tel.: 0761/203-8056
E-Mail: steiger-merx@tf.uni-freiburg.de
08.10.2026
